• Corona: Ehestmögliches Schutzmaskengebot im Handel geplant
    Corona: Ehestmögliches Schutzmaskengebot im Handel geplant

    Handelsverband trägt Entscheidung der Bundesregierung mit. Gesundheit steht über allem. Beschaffung der NMS-Masken logistisch herausfordernd wegen Lieferengpässen.
    Wien, 30.03.2020 - Ehestmöglich – sobald eine ausreichende Versorgung sichergestellt werden kann – gilt im österreichischen Handel ein Maskengebot beim Einkauf, wie die Bundesregierung heute im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet hat.
    Die entsprechenden MNS-Masken (Mund- und Nasenschutz; also keine medizinischen Masken) sollen im Eingangsbereich der Geschäfte ausgegeben werden.
    "Die Gesundheit der Bevölkerung steht über allem, daher haben wir vollstes Verständnis, dass es ehestmöglich eine Schutzmaskenpflicht braucht. Die heimischen Händler werden weiterhin alles tun, um den bestmöglichen Schutz der Konsumenten sicherstellen zu können. Allerdings stellt die Beschaffung der NMS-Masken die gesamte Branche vor eine große Herausforderung, da es vielerorts weiterhin Lieferengpässe und -verzögerungen gibt, gerade bei derartigen Mengen für die Gesamtbevölkerung. Unseren Schätzungen zufolge benötigen wir mindestens 4 Millionen Masken pro Tag, wenn man von einer einmaligen Verwendung und einem unveränderten Kaufverhalten ausgeht", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will im Namen des Präsidiums des Handelsverbandes in einer ersten Stellungnahme.
    Heimischer Handel bereitet sich vor – Mithilfe der Konsumenten entscheidend
    Die MNS-Masken im Handel verhindern zwar keine Corona-Ansteckung, aber sie können zumindest das Risiko reduzieren, dass Menschen während des Einkaufs Viren über die Luft verschleudern. Die Beschaffung und Ausgabe der Masken ist natürlich eine logistische Herausforderung, aber der österreichische Handel bereitet sich bereits bestmöglich darauf vor.
    Damit diese Maßnahme die gewünschte Wirkung zeigt, sind jedoch auch die Konsumentinnen und Konsumenten gefordert. "Wir appellieren an alle Verbraucher, dieses Maskengebot beim Einkauf ernst zu nehmen und auch möglichst sparsam mit den Masken umzugehen bzw. diese wiederzuverwenden. So sollten beispielsweise Einkäufe in Gruppen oder als Familie möglichst vermieden werden. Auch das Prinzip ‚Jüngere für Ältere‘ statt ‚Jüngere mit Älteren‘ sollte noch besser gelebt werden", ist Rainer Will überzeugt.
    Der Handelsverband steht hierzu mit der Bundesregierung im laufenden Austausch, um die Maßnahmen im Sinne der Möglichkeiten für alle Händler zu koordinieren.

    Written on Montag, 30 März 2020 16:10 in Aktuelle NEWS zum Thema COVID-19 Read 0 times
  • ASFINAG: Baustellen werden wieder kontrolliert hochgefahren
    ASFINAG: Baustellen werden wieder kontrolliert hochgefahren

    Unter strikter Einhaltung der Maßnahmen für Gesundheitsschutz und Arbeitshygiene
    Die ASFINAG wird ihre Baustellen ab sofort wieder kontrolliert hochfahren und in der derzeitigen Situation bestmöglich vorantreiben. „Die ASFINAG ist ein verlässlicher Motor zur Ankurbelung der Wirtschaft und mit der Wiederaufnahme der Baustellen denken wir heute schon an die Zeit nach der Krise“, sagt ASFINAG Vorstand Hartwig Hufnagl.
    Die vergangenen zwei Wochen wurden durch den Autobahnbetreiber erfolgreich genutzt, um in intensiven Gesprächen mit den Auftragnehmern individuelle Konzepte und Lösungen für jedes einzelne Bauprojekt zu definieren. Das gemeinsame Ziel ist unter Einhaltung der verordneten Gesundheitsschutz- und Hygienestandards die Baumaßnahmen wieder aufzunehmen. Ein aktueller verbindlicher Leitfaden der Bau-Sozialpartner dazu liegt vor.
    Eigens bestellte Sicherheits- bzw. Gesundheitsbeauftrage werden die Baustellen auf die Einhaltung der Vorgaben kontrollieren. Dazu zählen etwa Regelungen für den An- oder Abtransport von Personen zu und von Baustellen, die Belegung von Räumlichkeiten und verstärkte Arbeitshygiene.
    Die derzeitige Verkehrslage ermöglicht zudem Fortschritte auf Autobahnbaustellen, da der Individualverkehr jetzt zwischen 50 und 70 Prozent und Schwerverkehr um rund 20 Prozent zurückgegangen ist.
    Die Baubranche ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und der Schritt der ASFINAG sichert wichtige volkswirtschaftliche Impulse gerade jetzt in Zeiten der Krise.

    Quelle: OTS

    Written on Montag, 30 März 2020 20:19 in Aktuelle NEWS zum Thema COVID-19 Read 1 times
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Montag, 30 März 2020 20:19

Unter strikter Einhaltung der Maßnahmen für Gesundheitsschutz und Arbeitshygiene
Die ASFINAG wird ihre Baustellen ab sofort wieder kontrolliert hochfahren und in der derzeitigen Situation bestmöglich vorantreiben. „Die ASFINAG ist ein verlässlicher Motor zur Ankurbelung der Wirtschaft und mit der Wiederaufnahme der Baustellen denken wir heute schon an die Zeit nach der Krise“, sagt ASFINAG Vorstand Hartwig Hufnagl.
Die vergangenen zwei Wochen wurden durch den Autobahnbetreiber erfolgreich genutzt, um in intensiven Gesprächen mit den Auftragnehmern individuelle Konzepte und Lösungen für jedes einzelne Bauprojekt zu definieren. Das gemeinsame Ziel ist unter Einhaltung der verordneten Gesundheitsschutz- und Hygienestandards die Baumaßnahmen wieder aufzunehmen. Ein aktueller verbindlicher Leitfaden der Bau-Sozialpartner dazu liegt vor.
Eigens bestellte Sicherheits- bzw. Gesundheitsbeauftrage werden die Baustellen auf die Einhaltung der Vorgaben kontrollieren. Dazu zählen etwa Regelungen für den An- oder Abtransport von Personen zu und von Baustellen, die Belegung von Räumlichkeiten und verstärkte Arbeitshygiene.
Die derzeitige Verkehrslage ermöglicht zudem Fortschritte auf Autobahnbaustellen, da der Individualverkehr jetzt zwischen 50 und 70 Prozent und Schwerverkehr um rund 20 Prozent zurückgegangen ist.
Die Baubranche ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und der Schritt der ASFINAG sichert wichtige volkswirtschaftliche Impulse gerade jetzt in Zeiten der Krise.

Quelle: OTS

Corona: Ehestmögliches Schutzmaskengebot im Handel geplant

 
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